St. Bartholomäus Mistelbach (Foto: S. Römpp)

Stets ein besonderes spirituelles Erlebnis:

Ein Gottesdienst in St. Rupert ist jedes Mal ein beeindruckendes spirituelles Erlebnis: Eine wunderbare Kapelle, deren Ursprünge noch auf die Zeit vor 1000 n. Chr. zurückgehen. Aus dem 15. Jh. stammt der Chorraum (1479), aus dem frühen 18.Jh. das Kirchenschiff (1710). Das Kirchlein ist herrlich gelegen in der nördlichen Fränkischen Schweiz nahe Obernsees und lädt zum samstäglichen Gottesdienstbesuch ein. Ein kleines Gotteshaus mit einer historischen Innenausstattung, ohne elektrisches Licht und ohne Lautsprecheranlage. Eine beeindruckende Atmosphäre!. Die Besucher kommen nicht nur aus den Gemeinden des Hummelgaus, oft aus den Landkreisen Bayreuth und Bamberg. Vielfach sind es Urlauber, die die wunderbare Landschaft genießen.

 

St. Rupert in Obernsees

Pfarrer Heidenreich legt Joh. 6, 30-35 aus.

   Jesus aber sprach zu ihnen:

   Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt,
den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Im Hintergrund der Mistelbacher
Posaunenchor
unter Leitung von Rudi Herath.

Am 29.07.2017 hielt Pfarrer Wolfgang Heidenreich aus Mistelbach - in Begleitung des Mistelbacher Posaunenchores - den Samstagabendgottesdient in der St. Rupert-Kapelle.

Herr Pfarrer Heidenreich las die Lesung aus der Apostelgeschichte 2, 42-46 , in der der Apostel Paulus eindrucksvoll das Leben der ersten Christen in der Urgemeinde in Jerusalem schildert. Im Mittelpunkt steht allein Jesus Christus, der neue Maßstab für das Handeln der jungen Gemeinde. Die Christen stellen den Lobpreis Gottes und die Nächstenliebe in den Mittelpunkt ihres Gemeindelebens.

In der Predigt nahm Herr Pfarrer Heidenreich Bezug auf Johannes 6, 30-35. Das tägliche Brot sei zwar eine unverzichtbare Grundlage zum Leben und Überleben auf Erden, doch Jesus Christus allein sei das eigentliche Brot des Lebens sei, das über das irdische Leben hinaus zu Gott führe.

Begleitet vom eindrucksvollen Spiel des Posaunenchors unter Leitung von Rudi Herath sangen die Gläubigen in der gut gefüllten Kirche Lobpreis und Dank auf unseren Herrn und Gott im Himmel.

Hinweis für Interessierte:

Der Samstagabendgottesdienst in St. Rupert findet in der Regel in den Monaten Mai bis einschließlich September jeweils am Samstag um 19:00 Uhr statt. Näheres in den Kirchengemeindeblättern und in der lokalen Tagespresse.

Mehr zur Kapelle auf http://fraenkische-schweiz.bayern-online.de/die-region/staedte-gemeinden/obernsees/sehenswertes/rupertkapelle

Bericht und Fotos: Helmut Wessels